Das Irgendwann zum Heute machen

„Irgendwann mache ich einmal mein eigenes Ding!“ Unter diesem Motto steht das QX Projekt „DBUDW – Das beste Unternehmen der Welt“.

Wenn sich auf einem QX-Event zwei unbekannte Mitglieder treffen und sich über ihre aktuellen Tätigkeiten austauschen, fällt meist früher oder später von einem der beiden die oben genannte Aussage – oft gefolgt von einem nachdenklichen Kopfnicken des anderen und einem gedankenvollen „Das habe ich auch schon oft überlegt.“ – Hier zeigt sich das große Potential, einfach loszulegen.

Was hindert uns daran? Viele Interessierte stehen mit beiden Beinen voll im Leben, tragen Verantwortung für großartige Familien und genießen einen verdient hohen Lebensstandard. Aus diesen Gründen sind sie oft risikoavers und damit gründungslahm. Diejenigen unter uns, die noch vor ihrem Berufseinstieg stehen, wollen als „High Potentials“ einen möglichst spektakulären Karrierestart realisieren, um erstmal Er- fahrung zu sammeln und Geld zu verdienen. Was die meisten dabei verbindet, ist das omnipräsente „Irgendwann“.

In einem Exzellenz- und Leadership Netzwerk, das sich aus Vorständen, Geschäftsführern, Unternehmern, Top-Managern internationaler Industrie-, Finanz-, Familien,- Medien-, Internet-, Private Equity-Unternehmen und Strategieberatungen sowie den vielversprechendsten Nachwuchskräften zusammensetzt (www.quarterly-crossing.de), sind alle Voraussetzungen gegeben, den Traum vom unabhängigen unternehmerischen Erfolg wahr werden zu lassen. Motivation, Ideen, Fähigkeiten, Erfahrung, Netzwerk und Mittel, all inclusive. In einem entsprechenden Rahmen kann so aus dem Irgendwann ein Heute werden. Aus dieser Überlegung heraus hat die QX Crew das Format DBUDW entwickelt. In entspannt familiärem und gleichzeitig seriös ambitioniertem Umfeld bekommen QX Mitglieder die Möglichkeit, die Gelegenheit beim Schopf zu packen, sich zu finden und ewig zu binden. Oder um es frei mit Goethe und Walt Disney zu sagen: „Erfolg hat drei Buchstaben: TUN – If you can dream it, you can do it“.

Doch wovon träumen wir eigentlich? Was z.B. steckt hinter dem B in DBUDW? Setzen wir das „Beste“ mit „Erfolg“ gleich? In diesem Fall ist der Erfolg ja bereits das Tun selbst. Geht es also um „das beste Tun“ oder um „das Beste tun?“ Geht es um die perfekte Ausführung oder um den wertvollsten Inhalt? Und woran wird am Ende des Tages der Wert bemessen? Die Google Suche zu „Das beste Unternehmen der Welt“ führt zu Listen der wertvollsten, größten, umsatzstärksten und profitabelsten Unternehmen. Wer hat die besten Aktien? Diese Unternehmen machen ihre Sache gut. Es folgen Listen der besten Arbeitgeber, der innovativsten Gestalter und sozialen Querdenker. Solche Unternehmen machen sicher gute Sachen. Die Einteilung ist stark vereinfacht, zeigt aber, dass Erfolg durchaus eine Dimension der Betrachtung und Interpretation ist. Denn loszulegen ist eine Sache, das Beste am besten zu tun, eine ganz andere. Besonders darin liegt für viele Teilnehmer ein besonderer Anreiz zu kreativem und auch kritischem Austausch und die freudvolle Erwartung einer zukunftsweisenden Konsensfindung.

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Das Konzept sieht mehrere Phasen vor, zu denen die Teilnehmer jeweils von Freitag auf Samstag in der QX-Manor in Frankfurt zusammenkommen. Phase I und II der ersten Runde DBUDW haben bereits stattgefunden. Unter der Moderation von QX CEO Thomas Fuchs, QX-Mitglied Thorsten Gohlke, QX-Crew Mitglied Kester Bischoff und QX-Praktikant Maximilian Nißlein fand in Phase I ein umfassendes Brainstorming zu Herausforderungen, Chancen und Potentialen für Gründungswillige statt. Wo das Irgendwann noch schwer zu greifen ist, ist das Heute geprägt von Megatrends wie der Globalisierung, Urbanisierung, digitaler Transformation und Konnektivität sowie von einem erhöhten gesellschaftlichen Interesse für Themen wie Sicherheit, Gesundheit, Ökologie, Mobilität, Geschlechtergleichheit und Wissensaustausch. Als Grundlage für die Formulierung und Besprechung erster Geschäftsideen dienten zwei Meinungsbilder, die live mit der App Mentimeter erstellt wurden. Auf die Frage „Welche Industrien findest Du am spannendsten?“ nannten die Teilnehmer in abnehmender Reihenfolge die Bereiche Bildung, Technologie, Sport, Finanzbranche, Professional Services und Gesundheitswesen. Dass Bildung am häufigsten genannt wurde, überraschte die Versammelten etwas, zeigt aber, dass die Stimmung nicht ausschließlich in Richtung maximalen Profites, sondern auch in Richtung eines sozialen Mehrwertes ausschlug. Die anschließende Frage „Welche Themen findest Du am spannendsten?“ ergab die folgende Abstufung: Population and Aging, Big Data, Internet of Things, Digitalisation, Recycling und Blockchain. Die Reflexion über Industrien und Themen ließ zu, dass sich erste Interessengruppen formten und sich über Geschäftsideen austauschten. In Phase II von DBUDW wurden die Ideen in der Menge ausgedünnt und innerhalb der Teams zu Konzepten weiterentwickelt.

Als bereits fortgeschrittenes Beispiel dient hier ein Projekt, das unter dem Arbeitstitel „University of the Future“ geführt wird. Cem Kaya, Frank Eichholtz, Maximilian Hein, Nicolas Mildenstein und Sebastian Peinelt arbeiten an einer EduTech-Plattform, die in der Schnittstelle von Bildung und Talentmanagement die karriererelevante Bildung der Zukunft mit gestalten soll. Mithilfe dieser „mobile first“ Anwendung sollen Nutzer zunächst bestimmte Karriereziele definieren und sich dann durch das Absolvieren hochwertiger Kurse effektiv auf die Erreichung dieser Ziele vorbereiten können. Potentielle Arbeitgeber konkretisieren durch die Empfehlung von Kursen ihre Anforderungen an die Bewerber. Das Team hat sich bereits mehrfach mehrtägig, auch außerhalb der DBUDW Veranstaltungen, getroffen und plant, sich zunächst für die zweite Jahreshälfte 2017 in Vollzeit mit der „University of the Future“ auseinanderzusetzen. Zurzeit werden verschiedene Finanzierungsmodelle und Geschäftsentwicklungsszenarien erörtert. Kritik, Interesse und Support aus dem QX Netzwerk sind herzlich willkommen. Bitte wendet Euch hierfür an Maximilian Hein (maximilian.hein@students.ebs.de, +4917684862361) oder an ein anderes oben genanntes Teammitglied.

Weitere Projekte im Rahmen des DBUDW Formats sind „Connect Me“– eine plattformübergreifende IoT-Applikation für netzwerkübergreifende soziale Kontakte, „Digitale Fahrschule“– eine vollständige Digitalisierung der Theorie-Kurse und Terminplattform für Praxisstunden, „Clearingstelle für Zertifikate“– eine effiziente Abfragemöglichkeit von Kundendaten und „Distressed StartUp Investments“ – ein Marktplatz für gescheiterte StartUps in Seed oder Series A/B Stadium.

Wohin die Reise führt, ist noch offen. In jedem Fall aber haben wir losgelegt. Heute machen wir unser eigenes Ding: das beste Unternehmen der Welt. Irgendwann machen wir zum heute.

 

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